Digitale Leserunde: Wenn ich was kann, dann nichts dafür

Es gibt soo viele Bücher und Autoren, die es wert sind, gelesen zu werden. Und um möglichst viele von ihnen kennenzulernen und sie dann auch tatsächlich zu lesen, habe ich mir überlegt, eine “digitale Leserunde” ins Leben zu rufen.
Wenn die Idee gut ankommt, könnte ich mir auch vorstellen, diese Leserunde monatlich fortzusetzen. Schauen wir einfach mal.

Cover

Das Prinzip der Leserunde
Jeder der Lust hat, kann teilnehmen. Schreibt dazu einfach bis nächsten Freitagabend (13.09.) einen kurzen Kommentar, damit wir wissen, wer alles dabei ist. Zu Beginn der Leserunde wird ein Buch festgelegt, das wir dann gemeinsam innerhalb eines Monats lesen. Im Anschluss berichtet jeder so kurz oder lang, wie er möchte, über das Buch. Das kann auf dem eigenen Blog, auf Facebook, in Form einer Amazon-Rezension oder wie auch immer passieren.

Wir starten mit dem aktuellen Buch von Jan-Uwe Fitz: “Wenn ich was kann, dann nichts dafür”. Schaut euch mal den Twitter-Kanal und die Website vom Herrn Fitz an, um ein Gefühl für seinen Humor zu bekommen.
Beim Lesen des ersten Buches (Entschuldigen Sie meine Störung: Ein Wahnsinnsroman) habe ich mich bereits köstlich(!) amüsiert, und freue mich tierisch auf’s zweite!

Buchverlosung
Um das Ganze zu Beginn etwas in Schwung zu bringen, verlose ich hier, mit freundlicher Unterstützung des Autors, drei Taschenbuch-Exemplare des Buches. Jeder, der einen Kommentar zu diesem Blog-Eintrag schreibt, nimmt automatisch an der Verlosung teil. Gebt bitte eure korrekte Email-Adresse an, damit ich die Gewinner im Anschluss direkt anschreiben kann.

Über das Buch
Eigentlich ist Jan-Uwe ein Vergrämer. Genauer: ein Taubenvergrämer. Menschen hasst er sowieso. Doch eines Tages ist plötzlich alles anders: Die Tauben bleiben aus. Und so begibt sich Jan-Uwe auf eine abenteuerliche Reise, die den Stadtneurotiker durch Berlin und weit in die Welt hinausführt. Sein Ziel: Venedig, das Tauben-Eldorado …

Amazon-Partnerlink:
Wenn ich was kann, dann nichts dafür: Aus dem Leben eines Vergrämers

Entschuldigen Sie meine Störung

von Jan-Uwe Fitz

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»Darf ich Sie kurz unterbrechen?«
»Natürlich, Herr Menke. Ich führe sowieso nur Selbstgespräche.«
»Erinnern Sie sich an unser Gespräch von vor zwei Stunden?«
»Ja.«
»Sie wollten mir von Ihrem Aufenthalt in der Anstalt erzählen.«
»Ja.«
»Haben Sie aber nicht.«
»Ich dachte, meine Vorgeschichte interessiert Sie vielleicht auch.«
»Nein.«
»Sie müssen doch erfahren, was mit mir los ist. Wer ich bin. Warum ich überhaupt in die Klinik musste.«
»Aber muss es so lange dauern, bis Sie auf den Punkt kommen?«
»Ich bin mit der Vorgeschichte fast fertig.«
»Dann geht’s jetzt in die Klinik?«
»Ja.«
»Da bin ich aber gespannt.«
»Das können Sie auch sein.«
»Kleiner Scherz. Bin natürlich nicht gespannt.«
»Müssen Sie auch nicht sein.«

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